Mollseifen ist ein Ortsteil von Winterberg am Fuße des
Kahlen Asten 650 m ü. NN. Mollseifen wurde im Jahre 1713 von Graf Casimir zu Sayn- Wittgenstein
(1687-1741) zur Abgrenzung gegenüber Kurköln und Winterberg gegründet. Die Erste Urkunde vom 27.01.1739 findet man im Kirchenbuch Girkhausen.
In
einer Grenzbeschreibung Graf Ludwigs des Älteren von Wittgenstein am 04.07.1569 wird die Talsenke, in der heute das Dorf Mollseifen
steht, mit Mulenseifen bezeichnet; vielleicht Malseifen (Mal =im Volksmund Grenze; Seifen = Bergsenke). So könnte im Laufe der
Jahrhunderte der Name Mollseifen entstanden sein.
Bedeutendstes Bauwerk ist die Alte Mollseifer Brücke, die etwa 1830 in Bogenbauweise errichtet wurde,
und als Verkehrsverbindung zu den Nachbardörfern diente. In der Nähe des Ortskerns befinden sich die Opfersteine, an denen während
der Napoleonischen Kriege 1811 die Bewohner vom Mollseifen und seinen Nachbardörfern sich versteckten und die heilige Messe
abhielten.
1971 errichteten die Dorfbewohner eine Kapelle.
Im Ort befindet sich ein Gedenkstein für Florentine Goswin- Benfer, eine Heimatdichterin.
Außerdem gibt es einen Spielplatz, ein Tretbecken, einen Grillplatz, zwei Gasthöfe und viel Natur. Überall herum gibt es
Wald mit malerischen Lichtungen, Bächen, die zum Verweilen und Spielen einladen, Wiesen auf denen die Kühe grasen und viel gute
frische Luft.
Weitere Informationen:
www.mollseifen.de